„Gottlos glücklich“

So heißt der Titel des neuen Buches von Philipp Möller. Es hat den Untertitel: „Warum wir ohne Religion besser dran wären“. Das erinnert mich an den Spruch in der damaligen DDR, wo es im fröhlichen Atheismus hieß: ‚Ohne Gott und Sonnenschein fahren wir die Ernte ein’. Der Zeitgeist neigt heute auch bei uns dem Materialismus zu! Somit finden Titel, wie „gottlos glück-lich“ Anklang. Man lehnt die Existenz Gott ab und jeder der die Überzeugung teilt findet sein Publikum. Materialismus und Evolutionstheorie bestimmen auch die Lehrinhalte an Schulen und Universitäten. Stellen wir uns einen Professor vor, der sich in seiner atheistischen Überzeugung stark engagiert und meint dass nur das Sichtbare existent ist. Eine Studentin widerspricht: "Herr Professor, nur weil man etwas nicht sehen kann, bedeutet nicht, dass es nicht existiert. Wir könnten eine Gehirnoperation machen und Teile unsres Gehirns untersuchen. Aber niemand kann beweisen, dass wir heute nicht gedacht haben. Nur weil man etwas nicht sehen kann, bedeutet nicht dass es nicht existiert!“ Kann man Menschen mit solchen Argumenten überzeugen? Sehr schwer, denn wer nicht glauben will, der sperrt sich auch gegen jedes Argument. Im Drama: „Des Teufels General“ von C. Zuckmayer fragt ein junger Offizier: „Herr General, glauben sie an Gott?“ Er antwortet: „Er ist mir nie begegnet!“ Nach einigem Zögern fährt er fort: „Aber ich wollte ihm auch nicht begegnen!“ Die Frage bleibt: Können wir nicht glauben oder wollen wir es auch nicht? Man kann Gott bitten uns zu helfen zu glauben! Ich wünschen uns IHM 2019 zu begegnen. In dem Sinne ein Gutes Neues Jahr, S. Regörk

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