Weihnachtsfeier! = Jahresendfeier?

 In einer innerbetriebliche Mitteilung eines deutschen Betriebes vom 1.12 stand: An alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ich freue mich, ihnen mitteilen zu können, dass unsere Firmenweihnachts-feier am 20.12. im Argentina Steakhouse stattfinden wird. Es wird eine nette Dekoration geben und eine kleine Musikband wird heimelige Weihnachtslieder spielen. Sie können sich untereinander gerne Geschenke machen, wobei kein Geschenk einen Wert von 20€ überschreiten sollte, Ich wünsche ihnen und ihren Familien ein besinnliche Adventszeit. T.B.L. Leiterin Personal. Einen Tag später gab es eine neue Mitteilung: Auf gar keinen Fall sollte die gestrige Mitteilung unsere türkischen Kollegen isolieren. Es ist uns bewusst, dass ihre Feiertage mit den unsrigen nicht ganz konform gehen: Wir werden unser Zusam-mentreffen daher ab sofort „Jahresendfeier“ nennen. Es wird weder einen Weihnachtsbaum noch Weihnachtslieder geben. Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine schöne Zeit. T.B.L. Leiterin Personal. Das ist der Trend in unserem Land! Bloß keine christlichen Bekennt-nisse oder Symbole. Glaube ade; Überzeugungen futsch und Tradi-tionen vergessen. Fragt man uns nach unseren religiösen Über-zeugungen dann können wir nicht viel bieten. Wir glauben an KKK (Konsum, Kerzen & Kitsch), das macht uns nicht froh, das ist eben so. Aber, wenn man doch mehr wissen will, muss man das Lukas Evangelium lesen. Den Text findet man im Internet. Wenn wir die Grundlagen unserer Kultur und Werte nicht völlig verlieren wollen. Wenn wir unseren Kinder und Jugendlichen aber auch Menschen anderer Religion und Kultur mehr bieten wollen, als KKK. Wenn wir wieder Glaubensgewissheit haben wollen, dann müssen wir uns auf den Weg zu Jesus machen, wie damals die Hirten und Waisen in der Weihnachtsgeschichte. Das Ziel ist der Weg. Jesus sagt: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater, denn durch mich!“ (Johannes 14,6) In dem Sinne: Frohe Weihnachten!

 

S. Regörk