Einen Blauwal tragen

Forscher haben Miniroboter erfunden, die das 2000-fache ihres Eigengewichts tragen können. Sie haben sich bei der Entwicklung von Ameisen und Geckos inspirieren lassen. «Die beste Inspiration kommt immer noch aus der Natur», erklärte David Christensen, einer der Forscher der Stanford Universität. Die Tragefähigkeit der «Micro Tugs» genannten Kleinroboter sei vergleichbar mit einem Menschen, der einen Blauwal tragen kann, erklärte er. Die Füße der Miniroboter sind mit mikroskopisch kleinen Dornen aus Gummi versehen. Diese biegen sich leicht und haften dadurch besonders gut an einer Oberfläche. Wenn einer der Füße zur weiteren Fortbewegung angehoben werden soll, strecken sich die Dornen gerade aus und lösen den Fuß des Roboters aus seiner klebrigen Verankerung. Bei früheren Forschungen hatten die Wissenschaftler sich mit Möglichkeiten befasst, eine möglichst große Haftwirkung zu erzielen. Ihre Erkenntnisse haben sie jetzt auf die Robotik übertragen. Dass die beste Inspiration immer noch aus der Natur kommt  bestätigt auch der Glasflügel-Schmetterling.  Glasscheiben reflektieren je nach Blickrichtung bis zu 100% des einfallenden Lichts. Dadurch sind Smartphone und Tabletts  im Sonnenlicht kaum  zu nutzen. Das aber trotzdem möglich zumachen hat Ingenieure zum mittelamerikanischen Glasflügel-Schmetterling geführt. Er hat durchsichtige Flügel, die aber nur 5% des einfallenden Lichts reflektieren. Glasscheiben reflektieren, bis zu 100 % des Lichtes. Forscher der TU Karlsruhe stellten fest, dass der Flügel des Glasflügel Schmetterlings aus winzigen, unregelmäßig großen Nanosäulen besteht. Diese scheinbar unordentliche Anordnung führt dazu, dass der Flügel fast das ganze einfallende Licht schluckt, es gibt fast keine Reflexion. Man hofft diesen Effekt nachahmen zu können. Das könnte für die Oberfläche elektronischer Geräte einen Durchbruch in der Nutzbarkeit in Sonnenlicht bedeuten. Wir erkennen, dass Gottes unsichtbares Wesen, sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, seit Erschaffung der Welt in dem Geschaffenen wahrgenommen wird.(Die Bibel: Römer 1,20)

Pastor Klaus Kröger